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Schlosserei aus Bochum fertigt für öffentliche Stahlbauvergaben

Tragende Bauteile für öffentliche Projekte zu fertigen, scheitert selten an der Schweißtechnik. Der Bochumer Betrieb hat elf Monate in Nachweise und Rückverfolgbarkeit investiert.

Porträt von Jörg Timmermann, Redakteur für Handwerk und Industrie

Von Jörg Timmermann

Redakteur Handwerk und Industrie

· 5 Min. Lesezeit

Elf Monate hat der Betrieb für die Umstellung gebraucht. Der größte Aufwand lag nicht in der Schweißtechnik, sondern in der Dokumentation: Materialnachweise, Rückverfolgbarkeit der Chargen, Prüfprotokolle und die Qualifikation der Schweißaufsicht müssen lückenlos vorliegen.

Was der Schritt bringt

  • Zugang zu Vergaben für tragende Bauteile, die vorher ausgeschlossen waren
  • höhere Stundenverrechnungssätze bei nachweispflichtigen Arbeiten
  • verbindliche Rückverfolgbarkeit, die Reklamationen schneller klärt

Der Inhaber rät Betrieben, den Schritt nur anzugehen, wenn konkrete Aufträge in Aussicht stehen. Der laufende Aufwand für Dokumentation und Schulungen fällt unabhängig davon an, wie viel nachweispflichtige Arbeit im Jahr zusammenkommt.

Ort der Recherche
Bochum
Veröffentlicht
05. September 2026

Über den Autor

Porträt von Jörg Timmermann, Redakteur für Handwerk und Industrie

Jörg Timmermann

Redakteur Handwerk und Industrie

Jörg Timmermann hat Industriemechaniker gelernt und zehn Jahre in der Instandhaltung eines Duisburger Walzwerks gearbeitet, bevor er 2011 in den Journalismus wechselte. Diese Praxis prägt seine Berichterstattung: Er beschreibt Fertigungsprozesse so, dass Meister und Betriebsleiter die Angaben nachrechnen können.

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