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Kölner Logistiker stellen erste Verteilertouren auf Wasserstoff um

Zwei Speditionen testen Brennstoffzellen-Lkw im Verteilerverkehr. Entscheidend ist weniger die Technik als die Verfügbarkeit von Tankstellen entlang der Rheinschiene.

Porträt von Markus Brenner, Redakteur für Energie und Bau

Von Markus Brenner

Redakteur Energie und Bau

· 4 Min. Lesezeit

Zwei Kölner Speditionen fahren seit dem Sommer je zwei Brennstoffzellen-Lkw im festen Verteilerverkehr. Beide berichten von unauffälligem Betrieb, solange die Touren planbar bleiben und abends am eigenen Hof endet.

Der kritische Punkt ist die Tankinfrastruktur. An der Rheinschiene stehen bislang wenige öffentlich zugängliche Stationen für schwere Fahrzeuge zur Verfügung. Fällt eine aus, muss die Tour umgeplant werden. Die Unternehmen kalkulieren deshalb mit Dieselfahrzeugen als Rückfallebene.

Für Handwerksbetriebe mit eigenem Fuhrpark ist die Rechnung derzeit noch eindeutig: Bei Tagesfahrleistungen unter 200 Kilometern und Ladezeiten über Nacht sind batterieelektrische Transporter die günstigere Variante. Wasserstoff lohnt sich bislang nur bei hohen Zuladungen und langen Standzeiten unter Nebenverbrauchern.

Region
Rheinland
Ort der Recherche
Köln
Veröffentlicht
08. September 2026

Über den Autor

Porträt von Markus Brenner, Redakteur für Energie und Bau

Markus Brenner

Redakteur Energie und Bau

Markus Brenner ist Bauingenieur und war acht Jahre in der Projektsteuerung für Gewerbeimmobilien im Rheinland tätig. Er kennt Kostenpläne und Bauzeiten aus der Praxis und rechnet Förderzusagen für seine Beiträge auf konkrete Betriebsgrößen herunter.

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