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Land legt Förderprogramm für Betriebsmodernisierung neu auf

Zuschüsse für Digitalisierung und Maschinenersatz sind wieder abrufbar. Anträge laufen über die Förderbank, die Bewilligung dauert nach aktuellen Angaben acht bis zwölf Wochen.

Porträt von Katrin Wieland, Chefredakteurin der NRW Gewerbe-Zeitung

Von Katrin Wieland

Chefredakteurin, Wirtschaft und Konjunktur

· 5 Min. Lesezeit

Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten können wieder Zuschüsse für Modernisierungsinvestitionen beantragen. Gefördert werden unter anderem Maschinenersatz mit nachweisbarer Effizienzverbesserung, Software für Auftragsabwicklung und Messtechnik zur Qualitätssicherung.

Wichtige Punkte vor dem Antrag

  • Der Antrag muss vor der Bestellung gestellt werden, sonst entfällt die Förderfähigkeit.
  • Zwei Vergleichsangebote sind bei Anschaffungen über 20.000 Euro einzureichen.
  • Leasing wird nur anerkannt, wenn der Vertrag eine Kaufoption enthält.

Die Bearbeitungszeit liegt nach Auskunft der Förderbank bei acht bis zwölf Wochen. Wer eine Maschine dringend braucht, sollte mit dem Lieferanten eine verbindliche Reservierung ohne Bestellung vereinbaren. Eine unterschriebene Auftragsbestätigung gilt bereits als Vorhabenbeginn.

Unsere Redaktion prüft für die kommende Ausgabe, wie sich die Zuschusshöhe bei typischen Anschaffungen in Metallbau, Tischlerei und Kfz-Werkstatt auswirkt, und veröffentlicht die Rechenbeispiele mit den zugrunde liegenden Annahmen.

Region
Rheinland
Ort der Recherche
Düsseldorf
Veröffentlicht
04. September 2026

Über den Autor

Porträt von Katrin Wieland, Chefredakteurin der NRW Gewerbe-Zeitung

Katrin Wieland

Chefredakteurin, Wirtschaft und Konjunktur

Katrin Wieland leitet die Redaktion der NRW Gewerbe-Zeitung seit dem Start im Jahr 2019. Zuvor arbeitete sie 14 Jahre als Wirtschaftsredakteurin für Regionaltitel in Essen und Düsseldorf und berichtete dort über Strukturwandel, Mittelstandsfinanzierung und Tarifrunden.

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